Der Sommer Sonne Durstlöscher

In meiner Zeit in Kalifornien, durfte ich mehrere mexikanische Erfrischungsgetränke kennenlernen. Eins davon hat sehr grossen Anklang bei meiner Familie gefunden. Als ich erstmals die Zutaten hörte, war ich ein wenig irritiert. Aber meine Neugier wurde mit einem sensationellen Geschmack und Erfrischung gestillt. Es ist so simpel wie genial. In der im Hochsommer in Kalifornien sengenden Hitze oder auch in Mexico braucht man ein Erfrischungsgetränk welches auch wirklich erfrischt. Und jetzt komme ich zu den einfachen Zutaten. Sie bestehen aus Gurke, Ananas, Wasser, 2 prisen Salz  und ein wenig Zucker. Ja klingt auf den ersten Blick ein wenig anders. Wobei ich sagen muss, das der Zucker auch weggelassen werden kann. Denn eine Süsse Ananas bestitzt genug Zucker um das Getränk zu süssen.

 

Zutaten für 2 Liter

 

2    reife Ananas

5   Gurken

1l  Wasser

nach belieben Zucker

3 prisen Salz

 

Zubereitung

 

Ananas und Gurke von der Schale befreien und in kleine Würfel schneiden. Mit Salz würzen und miteinander vermischen. ich empfehle die Würfel im Kühlschrank etwa 30 – 60 Minuten ziehen zu lassen. Das Salz entzieht der Ananas und Gurke, Wasser und der Geschmack wird dadurch auch verstärkt. Nun kommen die Würfel der Ananas und der Gurke in einen Küchenmixer, ebenso der Saft der Würfel. Giesst nun etwa 300 ml Wasser an. Mixt das ganze bis es komplett zu einem Brei verarbeitet ist. Jetzt könnt ihr das restliche Wasser dazugeben und giesst das ganze durch ein feines Sieb. Natürlich könnt ihr dieses Getränk auch ohne es abzusieben geniessen. Ich empfehle das Getränk noch für 30 Minuten in den Kühlschrank zu stellen oder ein paar Eiswürfel hineinzugeben.

Ihr werdet sehen es erfrischt super.

Als ich meiner Oma davon erzählte, sagte sie nur: Na ganz klar, in eine Maibowle kommt ja auch etwas Gurke hinein, um es frischer zu machen. Na gut, ich dachte mir,mal was neues entdeckt und dann ist es bei Oma schon wieder ein alter Hut. Warum ich überhaupt soweit gereist bin?

 

Lasst mich wissen wie es euch geschmeckt habt.

Ich wünsch einen sonnigen Siebenschläfer.

 

 

 

 

 

 

Rezepte, Rezepte und nochmal Rezepte

So wie es den Anschein hat, kommt die Website langsam in die Richtung einer Rezeptdatenbank. Ich möchte nur sagen, dass es definitif in Zukunft mehr Einträge bei den Kräutern geben wird. Momentan ist aber alles am blühen und reifen. Deshalb richtet sich mein Augenmerk auf die Rezepte. Denn jetzt ist die Zeit um alles einzukochen. Ich wünsch euch sonnige Tage und natürlich beim zubereiten und geniessen meiner Kreationen.

Gen-Soja jetzt auch in Europa!

Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat nun erstmals den Anbau von Gentechnisch veränderten Soja genehmigt. Jedoch muss dieses von verschiedenen Kommisionen und den Mitgliedsstaaten der EU auch genehmigt werden. Bis dato sind die Anträge von Firmen, welche gentechnisch veränderte Pflanzen auf den europäischen Markt bringen wollten abgelehnt wurden.

Aber mit einem EU Verbraucherkommisar, der postiv zur Gentechnik steht, wird es wohl nicht mehr lang dauern bis eines der Mitgliedsstaaten der EU aus Provitgier die Gesundheit unser aller in die Hände von Monsanto und Co. gibt.

Der jetzt genehmigte Antrag stammt natürlich von dem (Weltretter) Monsanto. Sie wollen ihr Roundup Ready Soja hier anbauen. Ich hoffe und bete das unsere Bundesumweltministerin Ilse Aigner ihre Ansicht zum Thema Gentechnik weiter durchsetzt. Es hat sich bei ihr ein Wandel vollzogen. Ich meine sie ist endlich erwacht.

Ich werde an dieser Stelle auf einen von mir folgenden Artikel hinweisen, wo ich ausführlich auf Roundup Ready Soja eingehen werde.

Rosenblütenmarmelade

Zutaten für 2 Weckgläser

 

5               duftende Rosenblüten (natürlich nicht chemisch behandelt) oder                                    10     Hagebuttenblüten

1               Bio Zitrone

75 g         Zucker

 

300g       Zucker

300ml    Wasser

100g        Pektinsirup ( das Rezept für Pektinsirup findet ihr hier auf meiner Website im Menupunkt Rezepte)

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Zubereitung

Die Blätter von den Rosendolden entfernen und den weissen Strunk entfernen. Die Rosenblätter kurz mit Wasser abwaschen und klein schneiden. Die geschnittenen Rosenblätter mit 75g Zucker und Saft von einer gepressten Bio Zitrone für 10 Stunden zusammen marinieren.

Am nächsten Tag 300g Zucker mit Wasser zum kochen bringen. Die Hitze 1/4te Stufe stellen und die Rosenblättermarinade hinzufügen.

Nun für etwa 15 Minuten simmern.

Nach Ablauf der 15 Minuten den Pektinsirup hinzufügen und alles zusammen nocheinmal für 10 Minuten kochen.

In Weckgläser füllen und verschliessen.

Diese Marmelade ist ein Traum zum Frühstück. Einfach ein Croissant mit Frischkäse und dieser Marmelade.

Der perfekte Start in den Tag.

Natürlich kann man anstelle von Duftrosen  auch Wilde Rose (Hagebutten) blüten nehmen

Pektin selbst gemacht

Bei Marmeladen oder Gelees benutzen die meissten Menschen Gelierzucker. Ich halte es wie zu Omas Zeiten. Zu ihrer Zeit gab es kein Gelierzucker. Um ihre Marmeladen oder Gelees einzudicken, stellte sie ihr Pektin selbst her. Und dies ist sehr einfach. Die einzigen Zutaten die man benötigt sind Äpfel und Wasser.

2 Teile Apfel mit Schale und Kerngehäuse

1 Teil Wasser

 

Zutaten für 500ml Pektin

3 kg        Apfel

1,5 L      Wasser

 

Zubereitung

 

Äpfel mit Schale und Kerngehäuse in Scheiben schneiden. In einen Topf geben und mit dem Wasser auffüllen. Dies zum kochen bringen, und dann für 30 Minuten leicht köcheln. Den Inhalt des Topfes in ein mit Passiertuch ausgelegtes Sieb schütten und 24 Stunden abtropfen lassen. Am nächsten Tag  den abgesiebten Saft in einen Topf füllen und um etwa die die Hälfte einkochen. Der Saft sollte so weit einkochen das er die Konsistenz von Sirup besitzt.

 

Das fertige Pektin kann nun in Gläser abgefüllt werden. Pektin kann auch sehr gut eingefroren werden.

200 g des Sirup benötigt man um 1,25 kg pektinarme Früchte zu binden.

Gentechnikfreie Lebensmittel sollen gentechnikfrei bleiben

Bundesumweltministerin Ilse Aigner vetritt die Nulltoleranz bei gentechnikfreien Nahrungsmitteln. Damit stellt sie sich gegen EU Verbraucherkommisar John Dalli. Dieser sagte das er auch Nahrungsmittel mit 0,1 Prozent gentechnisch veränderten Produkten als gentechnikfrei gelten lassen würde.
Das ist der Weg den wir beibehalten müssen. Null heisst keine Gentechnik. Dieses Ziel muss auch umgesetzt werden bei Futtermittlen für Tiere. Denn am Ende essen wir das Fleisch und haben somit wieder gentechnisch verändertes zu uns genommen. Eine gute Richtung die Frau Aigner jetzt einschlägt. Bitte behalten sie diesen Kurs bei.

Schwarze Walnüsse

Zutaten für 5 Gläser

   500 g   grüne Walnüsse

500 g      Bio Zucker

500 ml   Wasser

1/2           Bio Orange

1              Vanilleschote

2               Gewürznelken

1/2           Zimtstange

2               Sternanis

1                Pimentkorn

2                frische Lorbeerblätter

 

Zubereitung

 

Erntezeit.

Genau jetzt zwischen Mai und Juni, ernte ich grüne Walnüsse. Das heisst die noch unreifen Walnüsse. Nachdem ich sie gepflückt habe, steche ich jede einzelne Walnuss mit einer Nadel mehrmals ein.

Mein Tip, dabei Handschuhe tragen. Ansonsten färben sich die Hände schwarz.

Nun lege ich sie für 14 Tage in Wasser und wechsele das Wasser täglich. Natürlich ist es zeitaufwändig, aber die Mühe ist es wert.

Nach dem 14tägigen wässern, koche ich die Walnüsse für 25 Minuten in leicht gesalzenes Wasser. Dabei färben sich die Walnüsse schwarz.

Die Walnüsse nun unter fliessenden Wasser mehrmals abspülen. Die Gerbstoffe werden nun herausgewaschen.

Der nächste Schritt ist die Herstellung des Sirups.

Dafür koche ich den Bio Zucker, mit dem Wasser bis er Blasen bildet. Jetzt gebe ich Vanilleschote, Nelke, Zimt, Sternanis, Pimentkorn, frische Lorbeerblätter und Orangenschale in den Sirup und koche diesen auf 3/4 seiner Menge ein.

Nun die schwarzen Walnüsse in den Sirup geben und Amaretto hinzufügen. Kurz aufkochen und in sterile Gläser füllen.

Ich empfehle die schwarzen Walnüsse für 4 Monate ziehen zu lassen.

Sie schmecken hervorragend zu Wildgerichten, Käse oder auch als Dessert.

Kokosnuss die Superfrucht

Ich weiss es passt nur bedingt in die Thematik meiner Seite aber dennoch finde ich diese Frucht nennenswert.

Die Kokosnuss ist eine von der Natur gemachte Superfrucht in einem Paket. Sie schmeckt nicht nur besonders gut, nein sie ist ebenso eine perfekte Heilpflanze.

Kokosnuss ist günstig und ständig verfügbar. Jeder Teil dieser Frucht ist nützlich. Schon das köstliche Kokosnusswasser.

Kokosnusswasser ist das beste Getränk nach dem Sport, nach Erbrechen, Durchfall und natürlich einer durchgefeierten Nacht. Es besitzt den höchsten Electrolytegehalt.

Das Wasser ist antibakteriell, antiviral, antimykotisch und blutreinigend. Es löst Nierensteine auf und alkalisiert den ph Wert vom Urin.

Desweiteren gibt es Kokosnussöl oder auch Kokosfett genannt.

Kokosfett hilft hervorragend bei Zahnfleischerkrankungen, lindert Sodbrennen und Erkrankungen der Gallenblase.

Es stabilisiert den Blutzucker, reduziert Muskel und Gelenkschmerzen, reguliert die Funktion der Schildrüse.

Auch verbessert es die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen.
Das Kokosfett wird nicht als Fett gespeichert, es dient direkt als Energielieferant.

Ebenso kann man Kokosfett bestens zum Gebrauch beim Backen oder braten verwenden.

Holunderblütensirup

Zutaten für 1 Flasche mit 1l

   10          Holunderblüten

500 g      Bio Zucker

500 ml   Wasser

1/2           Bio Zitrone

1/4           Bio Orange

 

 

 

Zubereitung

Den Zucker mit Wasser aufkochen. Die Zitrone und Orange mit den Holunderblüten vermischen und den heißen Sirup darübergießen.

Den Sirup auskühlen lassen und später absieben.

Nun den Sirup  erhitzen und in die Flasche füllen.

In Gläser füllen und verschliessen.

Essbare Wildpflanzen

Schon seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit heimischen Wildkräutern und ihrer Verwendung in der Küche und als Heilpflanzen. In meiner Büchersammlung waren die Bücher über essbare Wildpflanzen nur botanisch dargestellt oder die Verwendung in der Küche oder die Heilwirkung niedergeschrieben. Es machte die Suche nach essbaren Wildpflanzen ein bisschen kompliziert, da ich ständig in mehreren Büchern nachlesen musste.

Doch mit dem Buch Essbare Wildpflanzen, ist es für mich einfacher geworden. Es ist nach Blattart aufgegliedert, besitzt ein kurzes Kapitel zu Verwechselungsgefahren mit giftigen Pflanzen und ist übersichtlich.

Was mir aber als negativer Punkt auffällt, die Schrift ist zu klein und einige der Fotos sind schwer zu erkennen oder nur fachkundige Menschen können aus den Bildern die Pflanze bestimmen.

Ich würde das Buch nur bedingt für Anfänger mit der Thematik Essbare Wildpflanzen empfehlen.