Ostereier färben, mit Farben aus der Natur

 

Der Osterhase kommt. Wer beim Eier färben ganz auf chemische Farbstoffe verzichten will, kann hier einige Rezepturen für natürliche Farben finden. Die Farbpalette der Natur lässt natürlich jede Menge Experimente zu. Ich habe aber die meisgenutzten und nicht zu teuren natürlichen Färbemittel aufgeführt. Somit kann man den Kindern auch gleich zeigen was die Natur uns bietet. Diese Farben benötigen mehr Zeit um in die Schale des Eies einzudringen. Am Ende hat man dafür ein gutes Gefühl, und weiss genau was am oder auch im Osterei drinnen ist.
Es ist auch ein riesen Spass für Kinder und man kann im nachhinein sagen, das die Kinder Gemüse ohne zu murren zu sich genommen haben.



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Bei der Wahl der Eier bevorzuge ich persönlich bräunliche Eier. Nachdem die Farbe eingedrungen ist, besitzen braune Eier eine tiefere Farbe.
Die Eier können auf 2 Arten gefärbt werden. 1 Variante ist gekochte Eier in roh entsafteten Gemüse der jeweiligen Farbe mit Essig einlegen. Die 2 Variante ist das Gemüse sanft ausköcheln und dann abkühlen lassen,  nur noch die Gekochten Eier einlegen und ziehen lassen. Je länger die Eier in den Farbsud liegen, um so stärker wird der Farbton. Teils kann dabei jedoch der Geschmack des Färbemittels mit ins Ei ziehen.
Ich empfehle die Eier bei Variante 1 für 6- 12 Stunden in den Farbsud liegen lassen.
Bei Variante 2 4-6 Stunden die Eier im Farbsud ziehen lassen.

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Doch nun zur Herstellung der Farben.

Gelb
Zesten von 5 Zitronen
500g Karotten geraspelt
500ml kochendes Wasser
50ml Essig
2 Prisen Salz

Karotten mit Wasser,Essig und Salz 15 Minuten sanft köcheln lassen. Karottenraspeln entfernen. Für Variante 2 auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und die vorgekochten Eier hineinlegen.
Für Variante 1 die Karotten nur entsaften und den Essig hinzufügen.

80g Kurkuma
1000ml Wasser
50ml Essig
2 Prisen Salz

Alles zusammen für 20-30 Minuten leicht köcheln lassen

Blau

1/4 Kopf Rotkohl geschnitten
1000ml Wasser
50ml Essig
2 Prisen Salz

Alles zusammen für 20-30 Minuten leicht köcheln lassen. Den Rotkohl entfernen und Eier einlegen.

500g gefrorene Blaubeeren
750ml Wasser
50ml Essig
2 Prisen Salz

Alles zusammen aufkochen und Beeren entfernen. abkühlen und Eier einlegen.


Braun

500ml stark gebrühten Kaffee
30ml Essig
2 Prisen Salz

Alles zusammen für 20-30 Minuten leicht köcheln lassen.

Rot

350g Rote Bete klein gewürfelt
1000ml Wasser
40ml Essig
2 Prisen Salz

Alles zusammen für 20-30 Minuten sanft köcheln lassen. Rote Bete entfernen. abkühlen lassen und Eier einlegen.
Variante 1 Rote Bete entsaften und mit Essig mischen. Nun die Eier hineinlegen.

Orange

80g Paprikapulver
750ml Wasser
30ml Essig
2 Prisen Salz

Alles zusammen für 20-30 Minuten leicht köcheln lassen.

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Grün

750g Spinat frisch
1000ml Wasser
50ml Essig
2 Prisen Salz

Spinat kurz in heissen Wasser einmal aufkochen lassen. Mit 1L Wasser mixen und den Spinat entfernen. Essig hinzugeben und Eier einlegen.
Spinat entsaften und Eier einlegen.

3 EL Chlorophylpulver
500ml Wasser
30ml Essig
2 Prisen Salz

Alles miteinander vermischen und Eier darin einlegen.

 

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Hibiskustee ( Aqua de Jamaica)

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Hibiskusblüten kannte ich nur in Sirup eingelegt oder als Balkonpflanze. Und als Genuss oder gar Offenbarung konnte ich diese nicht bezeichnen. Jedoch sollte sich diese Anschauung während meiner Zeit in Kalifornien schlagartig ändern. Zum einen wird Hibiskus als Hecke in Kalifornien sehr gern angepflanzt, das beste dabei ist das Kolibris diese Pflanze und deren Nektar lieben. Kolibris lieben Rot. Von daher war diese Pflanze schon bald auf unserer Terasse zu finden. Es ist wunderschön diesen kleinen fliegenden Wundern aus nächster Nähe beim (essen) zu zuschauen.
Es sollte auch nicht lang dauern bis ich von dieser Pflanze das Leben versüßt bekommen habe.

Kolibri

Eine mexikanische Bekannte brachte diesen Drink zu einer Poolparty mit. Die Farbe fand ich ja sensationell, Sie sagte es wäre Aqua de Jamaica, Hibiskustee. Ha, da war ich nicht mehr überzeugt. Ich kannte ja nur die Blüten in Sirup.
Schnell goss Sie mir ein Glas ein, fügte noch Eiswürfel, eine Scheibe Limette dazu und gab es mir zum probieren.
Ich nahm ein Schluck und der Erste Gedanke WOW. Erfrischend, würzig, fruchtig.

Das war der Moment als ich zum Hibiskussüchtigen-Kolibriversteher wurde.

Ich genoss das Getränk fast täglich. Einige meiner mexikanischen Freunde und Kollegen gaben mir Genusstips, natürlich waren die meißten mit Tequila;-)
Ich persönlich mag es ab und an mit etwas Kohlensäure.

Hier in Deutschland frische Blüten zu bekommen welche nicht gespritzt sind, ist fast unmöglich.
Deswegen greife ich auf getrocknete Hibiskusblüten zurück.

Das Rezept schmeckt etwas markanter mit getrockneten Blüten. Aber immernoch sensationell.

 

 

Rezept

Zutaten

300 g getrocknete Hibiskusblüten
200 g braunen Zucker
1,5 l Wasser
1 Zimtstange
1 Sternanis
1 Nelke
1 Scheibe Ingwer
2 Limetten (Saft)

 

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Zubereitung

Wasser zum kochen bringen. Die restlichen Zutaten miteinander vermischen und das kochende Wasser darübergeben. Nun das ganze für 20-30 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb abgießen und dabei gut durchdrücken.
Den Hibiskustee im Kühlschrank komplett auskühlen lassen. Beim anrichten Eiswürfel, ein Scheibe Limette in ein Glas geben.

 

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Je nach Geschmack kann man noch Zucker dazugeben.

Ich wünsche ein genussvollen Tag.

 

Tofu selbst hergestellt

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Ja war das ein Spass. Und das Ergebniss war sehr überraschend. Um Tofu selbst herzustellen habe ich mich auf die Suche nach einem perfekten Rezept begeben. Ich verbrachte 4 Tage in Japanischen Rezeptforen mit dem Google Übersetzungstool.
Es ist extrem schwierig ein Rezept für Tofu zu finden welches ausschließlich mit natürlichen Produkten hergestellt wird.
Tofu im allgemeinen wird hergestellt aus Sojamilch und Nigari. Wobei letzteres ein aus Meerwasser gewonnenes Gerinnugsmittel ist. Es ist somit raffiniert(gereinigt). Also meinen Ansprüchen als natürlich nicht genügend.
Ich fand 2 Rezepte welche für mich als natürlich in Frage kamen.
Ich testete und verfeinerte die gefundenen Rezepte. Und siehe da letzlich bin ich zufriedengestellt.
Das perfekteste Ergebniss erreichte ich mit der Schale von 1 Ei und 5 Esslöffel Essig(Reisessig)
Das zweite Rezept ist mit Saft 1 Zitrone.(Vegan)

Ich testete mit selbst hergestellter Sojamilch als auch mit gekaufter. Die selbst hergestellte Sojamilch ist im Geschmack unschlagbar und der darausgewonnene Tofu ebenso unschlagbar gut.

Um Sojamilch selbst herzustellen findet Ihr das Rezept hier auf meiner Seite.

Nachdem Ihr nun die Sojamilch hergestellt habt, kommen wir nun zur Tofuherstellung mit der Eischale und dem Essig.
Leider ist es somit nicht vegan

Rezept

Zutaten

Schale von 1 Ei
5 Esslöffel Essig

1,2 l Sojamilch

Zubereitung

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Die Schale des Ei in den Essig bröseln und für 3 Tage im Kühlschrank stehen lassen. Nach 3 Tagen durch ein Küchenkrepp und Sieb absieben.

 

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Nun die Sojamilch auf 80 Grad Celsius erhitzen und den Essig dazugeben. Dieses für 10 Minuten bei konstanter Temperatur garen.

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Die Masse trennt sich und nach 10 Minuten kann der Tofu in ein mit Leinen ausgelegtes Sieb geben. Den Tofu abdecken und beschweren. Nach 30 Minuten den Tofu in kaltes Wasser geben und auskühlen lassen.

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Der Tofu kann nun direkt genossen werden oder wenn man den Tofu aufbewahren möchte, am besten in Wasser eingelgt. Wobei das Wasser dabei täglich gewechselt werden sollte. Maximale Haltbarkeit ist 5 Tage.

Sollte der Tofu mit fertiggekaufter Sojamilch hergestellt werden, so ist seine Farbe gräulich- braun. Mit der selbst hergestellten Sojamilch bekommt er eine schöne helle gelbliche Farbe und der Geschmack ist wunderbar nussig und abgerundet.

Ich wünsch viel Spass und lasst es euch schmecken

Sojamilch selbst hergestellt

Gekaufte Sojamilch hat mich noch nie vom Hocker gehauen. Der Geschmack ziemlich merkwürdig, die Farbe grau und dann soll das schmecken. Ich habe wirklich alle auf dem Markt erhältliche Marken ausprobiert und keine hat mir geschmeckt. Also dachte ich mir die Milch selber herstellen wäre noch der letzte Versuch. Und siehe da. Farbe schön gelb und der Geschmack angenehm und rund im Mund.

Endlich kann ich meine Rezepte mit guter Sojamilch ausprobieren und meinen Gästen mit Unverträglichkeiten seitens Laktose eine sehr schmackhafte, hausgemachte Alternative bieten.

Als erstes werde ich damit Desserts austesten. Was schon sensationell funktioniert hat ist Vegane Sahne. Welche ich auf der Basis von Avocado und Sojamilch hergestellt habe. Gigantisch cremig.


Für die Herstellung von 1,2l Sojamilch werden benötigt.

Zutaten

250g Sojabohnen

750ml Wasser  

700ml Wasser  

 

Zubereitung

Die Sojabohnen waschen und mit 750ml Wasser für 18 Stunden einweichen. Dabei quellen die die Sojabohnen auf das 3fache auf.

 

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Nach dieser Zeit die Sojabohnen mit dem Einweichwasser im Mixer pürieren. 

 

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In der Zwischenzeit die 700ml Wasser zum kochen bringen. Nun das Sojabohnenpüree hineingeben und bei ständigen rühren für 15 Minuten köcheln lassen. Dabei den Schaum von der Oberfläche abschöpfen.

 

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Nun die Sojamilch durch ein mit Leinen ausgelegtes Tuch schütten und auskühlen lassen. Fertig ist die selbstgemachte Sojamilch. In Geschmack und Farbe nicht zu übertreffen.  

 

Genießt die Sojamilch für maximal 3 Tage.




Rezepte für den Entsafter, Ideen dank Joe Cross

Es ist wieder an der Zeit zu fasten. Fasten heisst zum Teil verzicht auf feste Nahrung. Aber in der heutigen Zeit ist es sehr schwierig das tradtionelle mit dem Alltag zu verbinden. Deshalb führe ich in diesem Artikel Ideen und Rezepte auf, welche die Fastenzeit mit Genuss abhalten. Nach einem Film welchen ich vor ca 2 Jahren anschauen durfte und mir seither mein täglichen Inspiration für neue Rezepte gab. Der Film heisst fat, sick and nearly dead von Joe Cross. Den Trailer für diesen Film könnt ihr direkt auf meiner Seite anschauen, unter dem Menüpunkt Videos im Netz, Desweiteren findet Ihr hier auch eine Ausführliche Erklärung zum Film.

Mir war und ist ein gesunde Lebensweise sehr wichtig und daher bin auch stetig bemüht mich mit neuen Sachen und vorallen dingen natürlichen Produkten zu beschäftigen und diese zu leben. So nun möchte ich hier eine Auswahl von Rezepten präsentieren welche bei mir in häufigen Gebrauch sind. Fastenzeit ist mit diesen Rezepten auf flüssiger Basis kein Verzicht. Bei all diesen Rezept wird ein Entsafter benötigt. Hierzu empfehle ich aus eigener Erfahrung auf Entsafter zurückzugreifen, welche Mit Walze entsaften. Zum besseren Verständnis. Die meissten der angebotenen Entsafter funktionieren auf der Basis einer Zentrifuge. Hierbei muss ich sagen das bei diesem Verfahren die Vitamine und Nährstoffe zu grossen Teil herausgeschleudert werden. Wobei bei einem Entsafter auf Walzenbasis, die Gemüse und Früchte gequetscht werden und damit die Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. Unter den Rezepten findet Ihr eine Auswahl von Entsaftern welche ich beruflich wie privat schon genutzt und auch für gut befunden habe.


Die Gemüse und Obstsorten welche ich für diese Säfte benutze sind natürlich Bio und von den Bauern oder Biomarkt meines Vertauens. Die Gemüse brauchen nicht geschält zu werden und wem die kleinen Stückchen im gepressten Saft nicht gefallen. Kann diese auch durchsieben.

Hier im Amazonfenster findet Ihr eine Auswahl von Entsafter. Ich muss dazusagen das ich die Entsafter mit Walze anstatt der Zentrifuge vorziehe. Da bei den Entsafter mit Walze die Nährstoffe, Enzyme und Vitamine erhalten werden. Wobei bei den Zentrifugen diese zum größten Teil herausgeschleudert werden und somit im Abfall landen.

Rezept1

Gemeiner Grüner Saft

6 Blätter Grünkohl
1 Gurke
3 Staudenselleriestangen
2 Granny Smith Äpfel
1/2 Zitrone (Saft)
1 dünne Ingwerscheibe

Gemeiner grüner Saft2

1 handvoll Spinat oder Spinatsalat
3 Blätter Grünkohl
2 Äpfel süss
4 Zweige Petersilie mit Stängel und Blätter
1 Zitrone (Saft)
1 Gurke

Roter Traum

1 Apfel
1 grosse Rote Bete
1 Orange (Saft)
1/2 Zitrone (Saft)
4 Zweige Petersilie mit Stängel und Blätter
1 Staudensellerie

Herbstgeflüster

1 Orange (Saft)
5 Karotten
1/2 Zitrone (Saft)
1/4 Kürbis
1/2 Bund Koriander
1 Staudensellerie

Urlaub mediteran

2 Hände voll Rucola
1 Limette (Saft)
1 Apfel
1 Scheibe Ingwer
1 Karotte

Sonntagsgenuss

1/4 kleiner Rotkohl
1 Apfel
1 Orange (Saft)
1 Scheibe Ingwer
10 Trauben

Kreuzberg

10 Trauben dunkel
1/4 kleiner Rotkohl
1 Staudensellerie
4 El Granatapfelkerne
2 Birnen

Exotic Toscana

1 Fenchelknolle
1 Gurke
2 Passionsfrüchte
1 Zweig Basilikum
1 Apfel

Süsser Erdapfel

1 Süsskartoffel
1 Orange
1 rote Bete
1 Apfel

Rote Geschmacksexplosion

3 rote Paprika
2 EL Himbeeren
1 Limette (Saft)
1/8 rote Zwiebel
4 Zweige Petersilie

Frühlingserwachen

1 Tasse Erbsen
1 Zweig Minze
1/2 Kopfsalat
1 Gurke
1/4 Grapefruit (Saft)

Ihr seht die Kombinationen sind grenzenlos. Ich habe dennoch versucht so zu kombinieren was die Saison so hergibt.

Hier nun für alle diejenigen welche noch kein Entsafter haben, meine Auswahl

roh marinierter Spargelsalat schnell und gigantisch gut

Endlich, es wurde auch langsam Zeit. Ich habe die Spargelzeit sehnsüchtig erwartet. Dieses Kaiserliche Gemüse weckt in mir die Frühlingsgeister.

Da ich ja fast ausschließlich meine Gemüse in Salat als Rohkost verwende, kommt Spargel mit seinem leicht bitteren Geschmack mir gerade recht. Jedoch weiß ich den Geschmack abzurunden. Und wie Oma immer zu sagen pflegt. Bittere Sachen sind gesund.

Spargel ist so vielseitig einsetzbar. Einmal sah ich wie Johan Lafer, Spargel in Semmelbrösel panierte und diese wie Schnitzel ausgebacken hat, dazu reichte er einen Dip. Ich glaub jeder Mensch liebt gebackenes und mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

Aber hier soll es sich heute um den Spargel als Salat handeln. Dieser Salat wird roh mariniert und weckt vom Geschmack und der Frische alle aus dem Winterschlaf.

 

 

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Zutaten

10 Stangen Spargel

1 Orange

2 gekochte Eier

2 Zweige Estragon

1 Messerspitze Senfpulver

Salz, Zucker und

2 Esslöffel Noan Bio Olivenöl

 

Zubereitung

Den Spargel schälen. Nun den Spargel von der Spitze zum Ende hin mit dem Schäler, dünne lange Scheiben schälen. Die Eier schälen, fein würfeln und zu den langen Spargelscheiben geben. Die Orangenhaut reiben, Saft auspressen und mit Senfpulver mischen. Estragon schneiden und ebenfalls hinzugeben. Diese aromatische Mischung nun zu dem Spargel und den Eiern geben. Dieses salzen, zuckern und etwas durchmengen.

Jetzt kann man den Salat 10- 20 Minuten marinieren lassen. Zum Schluss das Öl dazugeben und nochmals durchmengen. Fertig und bereit zum geniessen.

Wer möchte kann den Spargel auch mit Bärlauchpesto abschmecken. Das Rezept findet Ihr auch hier auf meiner Seite. Jedoch mit Behutsamkeit abschmecken. Den Bärlauch ist sehr intensiv. Ich empfehle maximal 2 Teelöffel zu der angegebenen Menge Spargel.

 

 

Erntezeit für Fichtentriebe

Ein milder Winter hat dazu beigetragen das nun schon die jungen Triebe der Fichte spriessen. Sie sind nicht nur schön anzusehen sondern auch kulinarisch gesehen etwas ganz besonderes. Ihr Aroma und Geschmack ist wirklich angenehm speziell. Die Fichtentriebe schmecken  genauso wie ein Nadelwald duftet. Man braucht einfach nur im Wald des Vertauens nach Ihnen Ausschau halten und kann Sie dann ganz leicht abpflücken.

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Ich koche die Triebe mit einem leicht gewürzten Zuckerfond ein und kann sie nach belieben für Süssspeisen, zum Käse oder auch zu jeglicher Art von Fleisch als Geschmacksüberraschung dazugeben.

Das Rezept für diese Delikatesse.

 

1 kg Fichtentriebe

2 L  Wasser

1 kg Zucker

1 Sternanis

50ml weisser Portwein

Saft von 1 BIO Zitrone

 

 

 

Zubereitung

Die Fichtentriebe mit Saft der Zitrone und dem Wasser zum kochen bringen und 30 Minuten leicht köcheln. Diesen Fond mit den Trieben über Nacht ziehen lassen

Am nächsten Tag durch ein Sieb abgießen. Zucker und Sternanis dazugeben und nun zum Sirup einkochen. Am Schluss nocheinmal die Triebe und den Portwein hineingeben und ein weiteres mal zum kochen bringen.

Abgefüllt in Gläser können diese gut sterilisiert für ca 6 Monate an einem kühlen dunklen Ort gelagert werden.

Den Sirup könnte man auch weiter einkochen bis zur Konsistenz eines Gelees.

Dann auf das Frühstücksbrötchen und schon hat man das Gefühl man frühstückt im Wald.

 

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Akazienblütensorbet

Der Duft der einem beim spazieren gehen derzeit in die Nase steigt ist kein geringerer als der Duft der Akazienblüten. Die Bäume sind voll davon und langsam beginnen diese Blüten vom Baum herabzurieseln um einen duftenden weissen Teppich auf dem Boden zu hinterlassen. Ich wollte diesen Duft einfangen und ihn zum Genuss zubereiten. Nach einigen Fehlversuchen gelang mir ein ausgesprochen betörendes Sorbet, welches den Duft in Geschmack und Aroma in Kälte einbindet.

Für dieses Sorbet könnte ich so einiges stehen und liegen lassen.

 

Rezept

700g  gezupfte und gesäuberte Akazienblüten

800g  BIO Zucker

1Liter Wasser

Saft 1 BIO Zitrone

 

 




Zubereitung

Die gezupften Akazienblüten mit dem BIO Zucker und BIO Zitrone leicht verkneten und mit Folie abgedeckt an einem kühlen Ort für 24- 48 Stunden stehen lassen. Nach dieser Zeit, diese Masse durch ein Sieb giessen und dabei die Blüten ausdrücken. Nun den daraus gewonnenen Sirup mit 1 Liter Wasser auf die 3/4 Menge einkochen. Auskühlen lassen.

Nach belieben kann noch mehr Zitronensaft hinzugegeben werden.

Diesen Saft nun in einer Eismaschine frieren und dann geniessen. Wer keine Eismaschine sein eigen nennen darf, kann natürlich diese Masse im Tiefkühler über mehrere Stunden frieren, dabei gelegentlich mit einem Schneebesen umrühren. Das umrühren bewirkt, das die Eiskristalle feiner werden und somit das Sorbet schön cremig wird.

Der Beste Begleiter für dieses Sorbet sind natürlich passend zu dieser Zeit, wunderbar fruchtige Erdbeeren.

Viel Spass beim zubereiten und geniessen.

 

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Birkenwasser, der Frühling naht

Diese Woche durften wir schon einmal den Frühling antesten und er bekommt uns, so glaube ich sehr gut. Als ich letztes Jahr um diese Zeit gerade wieder deutschen Boden unter meinen Füssen spüren durfte. Lud mich mein Schwager auf eine Outdoortour ein. Ich muss sagen das ich an diesen Tag sehr viel im Wald gelernt habe. Mein Schwager ist wirklich ein Kerl der auch bei Winter im Wald ohne grosse Probleme überlebt. Während ich da schon etwas in Panik geraten würde. Gerade weil meine Liebe zu Kräutern nicht wirklich mein überleben sichern könnte. Aber ich werde, soweit es meine Zeit zulässt wieder einmal eine Tour mit ihm machen um mich

Doch auf der Tour letzten Winter, zeigte er mir wie man Birkenwasser zapft und schenkte mir ein bisschen in eine Tasse ein. Und ich war sehr überrascht wie gut, rein und klar das Wasser schmeckte. Ich genoss das erfrischende Getränk. Auch erzählte er mir das es jede Menge Electrolyte hat. Und mir kam sofort der Film “ Herr Lehmann“ in den Sinn. Electrolyte sind nicht nur gut nach dem Sport, nein auch am folgenden Tag eines Trinkgelages. Also hatte ich eine neue Weisheit für mich entdeckt: Bist du viel am zechen, nächtige an der Birke und tu sie brechen. Na OK ich sollte wohl doch eher bei meinem kochen bleiben. Das reimen steht mir nicht.

Ich hatte das Birkenwasser so lieb gewonnen. Und ich wollte etwas damit herstellen, so machte ich mich auf und las jede Menge alter Bücher um herauszufinden was unsere Vorfahren mit Birkenwasser anstellten. Letzendlich kam immer Haartonikum dabei heraus. Dank des Internets begab ich mich nun Richtung Russland und wurde dort auch fündig. Bewaffnet mit einem russischen Wörterbuch las ich sehr viel über Verarbeitung und Genuss von Birkenwasser.  Dabei konnte ich mir ein paar Rezepte zu eigen machen und diese anpassen.

1. Birkenwasseressig

Zutaten

300 g Birkenwasser frisch gezapft

200g Wodka

100g Honig

 

Zubereitung

 Alles mit einander verrühren und leicht erwärmen. In ein Fass oder auch in eine Flasche füllen und mit einem Tuch abdecken. Nicht gänzlich verschliessen. Nun für 2 Monate an einem warmen Ort stehen lassen. Nach dieser Zeit ist der Essig schön sauer geworden und ist nun genussbereit.

 

2. Birkensirup

Für dieses Rezept benöntigt man eine ganze Menge an Birkenwasser, aber dieser Aufwand wird belohnt. Um 1 Liter Sirup herzustellen benötigt man 90 Liter Birkenwasser. Wichtig dabei ist, das Birkenwasser welches man täglich zapft sofort einzukochen und nicht zu mischen mit dem Wasser vom Vortag.  Birke besitzt nur 1- 2% Zucker. Ich empfehle auf die gesamten 90 Liter, 500g Zucker beim kochen dazuzugeben.

 

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Creme fraiche selbst herstellen

Noch ist Winter aber ich bereite mich jetzt schon auf den Sommer vor, kann es kaum erwarten wieder im grünen, Kräuter und Früchte zu pflücken und zu geniessen. Da ich im Sommer kalte Suppen mit Joghurt liebe oder auch allgemein Milchprodukte für extrem erfrischend empfinde, dachte ich mir es wär doch mal nett zu sehen ob man diese Sachen nicht selbst herstellen kann. Und somit begann mein Trip in die Milchprodukteproduktion. Nach einigen Fehlschlägen fand ich Rezepte, welche ich für meinen Gaumen entwickelte. So zum Beispiel dieses einfache Rezept für Creme fraiche. Anfangs war es mir zu flüssig, dann mal zu käsig im Geschmack aber nach ein paar Anläufen hat sich ein Ergebnis eingestellt, welches mich absolut zufrieden stimmte.

Was man bei allen Milchprodukten haben muss, ist Zeit. Denn die benötigen die Bakterien um ihre wundervolle Arbeit zu vollbringen. Ich stellte auch fest das gute FRISCHMILCH im Winter anders schmeckt wie im Sommer. Auch wäre wichtig zu erwähnen dass Creme fraiche im Hochsommer besser herzustellen ist als im Winter. Im Sommer braucht man nur das ganze am Fenstersims oder auf der Terrasse stehen lassen, und nach ca. 24 Stunden ist die Creme fraiche schon fertig. Ganz klar werde ich noch weitere Rezepte aus der Milchprodukteecke posten. Aber anfangen möchte ich mit Creme fraiche. Creme fraiche ist für mich das i tüpfelchen in Dressings, Suppen, Vorspeisen oder auch in Sossen.  Es ist so wunderbar cremig und diese leichte Säure, einfach lecker.

 

Hier nun das schnell geschriebene Rezept.

500g Bio Sahne mindestens 30%

60g    Buttermilch

1 Weckglas

 

Zubereitung

Buttermilch und die Sahne miteinander verrühren und an einem warmen(ca 24 Grad)  sonnigen Platz für 24- 36  Stunden stehen lassen.

Nach dieser Zeit ist die Creme fraiche nun fertig und bereit zum Verzehr. In ein Weckglas abgefüllt hält sich die Creme fraiche 10 Tage.

Auch lässt sich Creme fraiche hervorragend aufschlagen wie Sahne.

 

 

 

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Leinsamen, Natürlicher Ersatz für Eier beim Backen

Viele Menschen müssen oder wollen vermehrt auf Eier verzichten. Schon aufgrund der aktuellen „Skandale“ wie die Presse sie nennt. Dabei brauchen wir uns nicht wundern, Mich eingenommen. Wir wollen unser Frühstücksei, Kuchen, Brötchen und das am besten täglich.
Aber es gibt auch Menschen welche allergisch auf Produkte mit Ei reagieren. Ich habe schon vor einigen Jahren die Bekanntschaft mit verschiedenen Eiersatz gemacht. Einige davon möchte ich heute hier präsentieren. Diese natürlichen Produkte sind sowohl simpel wie genial und ich war jedes mal aufs neue begeistert wie man mit den einfachsten Mitteln so gute Ergebnisse erzielen kann.
Man kann sie auch beliebig austauschen und etwas herumexperimentieren. Da sich auch die Konsistenz oder der Geschmack etwas verändert. Aber es ist immer wieder fantastisch zu sehen wie sich das fertige Produkt hinsichtlich des hinzugefügten Ersatzes verändert. Wobei immer am Ende ein positiver Effekt mit diesen erzielt wurde.

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1. Leinsamen
Das von mir meistgenutzte ist Leinsamen. Leinsamen kann als Pulver oder ganz gekauft werden und ist für mich der Standard Ersatz beim Backen mit Ei. Wobei Leinsamen nur zur Bindung beim backen gegeben werden können. Vorzuziehen wären natürlich die ganzen Samen, da noch alle Ballaststoffe erhalten sind.
Um im Rezept 1 Ei als Bindung zu ersetzen braucht man:

15 Gramm/1 Esslöffel Leinsamen
45 Gramm/3 Esslöffel Wasser

Die Leinsamen in der Kaffeemühle oder Mixer mixen. Nun das Wasser dazugeben und verühren. Diese Masse für 5 Minuten leicht köcheln. Danach abkühlen lassen.
Diese Masse kann man bis zu 10 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

2. Apfelmus oder Fruchtpürees allgemein
Apfelmus gibt gebackenen ein extra gigantisch guten Geschmack und fungiert auch als Binder.
Um im Rezept ein Ei als Bindung zu ersetzen braucht man:

55 Gramm Apfelmus

Damit die Backware schön luftig wird, kann man ein 1/2 Teelöffel Backpulver dazugeben.

3. Natron und Zitronensaft
Diese Kombination macht Backwaren luftig. Leider ist es für mich nicht natürlich genug. Aber wenn man sein Bisquit luftig haben will ohne Ei, dann ist dies das richtige Mittel.
Um im Rezept ein Ei zu ersetzen braucht man:

15 Gramm/1 Esslöffel Natron
15 Gramm/1 Esslöffel Zitronensaft

Und hier noch ein Tip der aber nicht zum backen geeignet ist. Er ist perfekt um Mousse oder Creme zu machen.
Dafür einfach 40 Gramm Leinsamen und 700ml Wasser zum kochen bringen, dann die Hitze herunterdrehen und für etwa 20 Minuten ganz sanft köcheln lassen bis es dick und schleimig ist. Nun durch Sieb geben, am Ende sollte man ein Masse von ca 120ml erhalten. Diese Masse soll nun komplett erkalten.
Wenn die Masse komplett erkaltet ist kann man sie sehr schön steif aufschlagen.

Grünkohlchips, Knuspriger Knabberspass zum Fernsehabend

Beim einkaufen ist es immer dasselbe. Man macht sich die Einkaufsliste und kommt irgendwann zum Punkt wo man aufschreibt Knabberzeug. Und da kommt spätestens im Supermarkt vor dem Regal die Frage. Ja was nehme ich denn nun. Zum einen hat man eine riesige Auswahl aber zum anderen möchte man nicht immer dieses fettige oder mit künstlichen Aromen verstärkten Knabbereien kaufen. Da kann ich ein Lied von singen. Doch nun habe ich mir vorgenommen. Die Knabbereien für den Fernsehabend gesund und trotzdem lecker selbst zu machen.

Und eines meiner liebsten Knabbereien ist super knusprig, lecker und gesund. Es sind Grünkohlchips mit Sesam und Meersalz. Hört sich doch schon lecker an, oder? Nein im Ernst ich liebe diese Chips und kann auch behaupten etwas süchtig nach ihnen zu sein. Das beste daran ist ich hab sie innerhalb von 30 Minuten fertig und kann mich dann voll und ganz in meinen Fernsehsessel fallen lassen, mit einer Schüssel randvoll gefüllt in der Hand. Auch mache ich ab und an Selleriechips aber die brauchen einfach zu lang. Von daher sind Grünkohlchips das muss für jeden der Knabberzeug beim fernsehen braucht.

Ihr könnt natürlich anstelle von Sesam auch Pfeffer oder Chili oder Curry ausprobieren. Doch nun das Rezept

 

Zutaten

1 Bund Grünkohl

2 EL Sesamöl

3 EL Sesamsamen

1 EL grobes Meersalz

 

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Zubereitung

Den Grünkohl zupfen und waschen, dabei auch den Strunk aus der Blattmitte mit entfernen. Den Grünkohl nun mit dem Sesamöl, Meersalz und Sesamsamen durchmischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Nun das Blech bei 140 Grad Celsius in den Ofen stellen und den Grünkohl20 bis 30 Minuten schön knusprig backen. Sollte ein Teil des Grünkohl bereits fertig sein und manche Blätter noch weich, dann sortiert bitte die fertig gebackenen aus und lasst diese bereits abkühlen. Sobald der Grünkohl fertig gebacken ist, aus dem Ofen herausnehmen und auskühlen lassen. Nun sind die Chips bereit sich jeden Film beliebigen Genres mit euch hinzugeben.

Ihr seht selbst das ging fix und schmeckt auch noch.

 

 

Bratkartoffel de luxe

Jeder von uns kennt es. Im Kühlschrank steht noch eine Box oder ein Teller mit gekochten Kartoffeln vom Vortag. Aber Bratkartoffeln daraus machen, wird auf Dauer auch langweilig.

Deshalb habe ich zur Abwechslung mal eine Variante ausgewählt welche fast genauso schnell und köstlich ist wie die regulären Bratkartoffeln ist. Und zwar eine Kartoffeltarte mit Fetakäse und Schnittlauchschmand. Diese Tarte kann auch für Feste sehr gut vorbereitet werden, dafür nach dem belegen mit Blätterteig einfach bis zum benötigten Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Um es kurz zu machen hier gleich die benötigten Zutaten.

Zutaten

8 Kartoffeln gekocht vom Vortag

1 Teelöffel Zucker

1 Teelöffel Butter

100g Fetakäse

200g Blätterteig

Oregano

1 Bund Schnittlauch

1 Becher Schmand

Saft von 1/2 Bio Zitrone

Salz, Pfeffer, Muskat

 

 

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Zubereitung

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden.  Zucker in der Pfanne schmelzen bis er leicht Farbe annimmt. Nun die Butter hinzufügen und vom herd nehmen. Die Kartoffeln in die Pfanne schön im Kreis einlegen und mit Oregano, Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den zerbröselten Fetakäse auf die Kartoffeln verteilen. Dies auf die Herdplatte zurück stellen und die Kartoffeln leicht anbraten bis sie Farbe bekommen. Dabei bitte nicht rühren oder die Pfanne schwenken. Nun den Blätterteig auf die Kartoffelpfanne auflegen und in den Backofen geben. Die Tarte muss nun für 12 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen. So nun die Temperatur auf 170 Grad zurückdrehen und für weitere 8 Minuten im Ofen backen.

Jetzt kommt der kniffligste Teil bei diesem Rezept.  Die Tarte nun aus dem Ofen nehmen und einen Teller auf die Pfanne legen, welcher die gleiche Grösse oder grösser ist als die Pfanne. Mit einem Geschirrtuch oder 2 Topfanfasser den Teller und die Pfanne anheben und drehen, damit die Tarte auf den Teller sacken kann.

Hu geschafft. jetzt wieder abstellen und die Pfanne abnehmen.

Und siehe die Tarte lächelt uns an.

Den Schnittlauch schneiden und mit dem Schmand, Zitronensaft verrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Diese vegetarische Gericht kann man nach belieben erweitern. Zum Beispiel mit Kirschtomaten oder mit Aubergine und Mozzarella.

Guten Appetit

Selbstgebackenes Brot einfach perfekt

Brot selber zu Backen ist aufwendig. Nein das muss es nicht. Mit diesem Rezept aus der Sullivan Street Bakery in New York, wird Brot backen zum schnellen Selbstläufer. Wobei schnell vielleicht etwas übertrieben ist. Denn der Teig muss 18 Stunden gehen. Aber man muss kein Backvirtuose sein um ein super knusprig frisches Brot mit diesem Rezept hinzubekommen. Mich hat schlichtweg der Geschmack und die einfache Zubereitung dieses Rezept überzeugt. Es schmeckt tatsächlich als käme es aus dem Steinbackofen. Diese Kruste einfach genial. Der Clou oder das Geheimnis ist ein Römertopf, in welchen man das Brot bäckt. Somit ahmt man einen Steinbackofen nach. Desweiteren ist die lange Ruhzeit ausschlaggebend für dieses Brot. Die Hefe wird nicht in warmen Wasser aufgelöst, stattdessen verrührt man die Hefe mit kalten Wasser und gibt der Hefe die Zeit, die sie braucht. Auch muss man den Teig nicht kneten.

Eigentlich liebe ich es Teige zu kneten und richtig mit Mehl um mich zu werfen aber der Ordnungsliebende Teil meiner Familie (meine Frau) ist seitdem ich das Brot zu Hause gebacken habe erstaunt und begeistert.

 

Für Sie war es das erste mal das wenn ich Brot gebacken habe, die Küche nicht in einer Mehlwolke verschwand.

Doch nun zum Rezept.

Grundrezept für nicht geknetes Brot

Zutaten

400 g          Weizenmehl Typ 550

      8 g           Salz

  1-2 g           Trockenhefe

300 g           kaltes Wasser

                       Mehl zum bestäuben

         1            Römertopf mit Deckel

         1            grosses Tuch

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Zubereitung

Mische das Mehl, Salz und Hefe in einer grossen Schüssel. Gib nun das kalte Wasser hinzu und rühre dies ca 30 Sekunden mit einem Holzlöffel oder der Hand, zu einem feucht klebrigen Teig zusammen.

Deck die Schüssel nun mit einem Tuch oder Teller ab und lass den Teig bei Zimmertemperatur (etwa 23 Grad) für 14 Stunden ruhen.

Der Teig ist fertig wenn er Blasen an der Oberfläche zeigt und sein Volumen sich verdoppelt hat. Das lange ruhen des Teiges gibt ihm sein Geschmack.

Bestäube die Arbeitsfläche mit etwas Mehl und kratze den Teig  mit einer Teigspachtel langsam aus der Schüssel.  Der Teig soll klebrig sein.

Wenn der Teig auf der Arbeitsfläche liegt kannst du deine Hände oder die Teigspachtel leicht mit Mehl bestäuben um den Teig von aussen zur Mitte zu stupsen und falten. Mit Stubsen und falten meine ich, man drückt leicht in kurzen Phasen gegen den Teig und hebt die Seitenränder des Teiges. Dies hat das Ziel den Teig etwas rund zu machen. Nur zur Formgebung. Bei den erstem Mal habe ich mich etwas schwer getan aber mit etwas Training und Feingefühl gelingt es.

Nun breite das Tuch aus und bestäube es mit etwas Mehl. Hebe nun mit den Händen oder Teigspachtel vorsichtig den Teig mit der gefalteten Seite nach unten auf das Tuch. Gib etwas Mehl auf den Teig und binde die Enden des Tuches locker zusammen.

Nun lass den Teig im Tuch für 1 bis 2 Stunden bei 23 Grad ruhen.

Der Teig ist fertig, wenn sein Volumen sich fast verdoppelt hat.

30 Minuten bevor der Teig fertig geruht hat, kannst Du den Ofen auf 250 Grad Celsius vorheizen und zeitgleich den Römertopf mit Deckel auf die Schiene stellen.

Nimm nun den vorgeheizten Römertopf vorsichtig( extrem heiss) aus dem Ofen und heb den Deckel ab.

Bestäube den Innenboden des Römertopf mit reichlich Mehl und lass den Teig mit der gefalteten Seite nach oben aus dem Tuch gleiten.

Gib den Deckel wieder auf den Topf und back das Brot für 30 Minuten.

Nach 30 Minuten nimm den Deckel des Römertopfes ab und back das Brot weiter bei 220 Grad bis es eine schöne braune Farbe bekommen hat. so etwa 15 bis 30 Minuten.

Heb nun das Brot aus dem Topf und lass es auf einem Gitter auskühlen.

Warte mit dem anschneiden oder abbrechen bis es komplett ausgekühlt ist. Dies dauert so etwa 1 Stunde

Ihr könnt das Brot auch mit Kümmel oder Fenchelsamen, Gewürze, Nüsse oder Kräuter verfeinern.

Wenn ihr Brot mit Roggen liebt oder sonstige andere Kornmehle ersetzt einfach 100 g Mehl mit eurer Lieblingssorte.